Ich danke, also bin ich

Dankbarkeit steht im Mittelpunkt fast aller religiösen Traditionen: Das geht zurück auf indigenen Traditionen, die eine dankbare Haltung als Grundlage für die Verbundenheit mit dem „Großen Geist“ oder „Gott“ verstehen.

Dankbarkeit wird als ein Lernweg verstanden, dessen Praxis Übung braucht, bevor man auch Dankbarkeit für unerwartete Schicksalsschläge entwickeln kann. Spirituelle Lehrer weisen darauf hin, dass eine dankbare Haltung auch im Engagement für eine „bessere Welt“ erfolgversprechender ist als eine Haltung des Zorns, der Angst oder der Verzweiflung. Dankbarkeit gilt als eine subversive Kraft, weil sie die Menschen unabhängig macht von den Verlockungen einer auf ewiges Wachstum gepolten Konsumwelt: Wer dankbar ist, braucht keine Ersatzbefriedigungen. Über den Zauber der Dankbarkeit.

Ich danke, also bin ich

WDR Lebenszeichen. 30.06.2019. 29:08 Min.. Verfügbar bis 27.06.2020. WDR 5. Von Geseko von Lüpke

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