Heiner Pithan

E-Mail:
Telefon: +49 (0)89 72407963
+49 (0)163 7434616
Website: https://lust-und-stille.de


Gestalttherapeut
Hypnotherapeut
Elektrotechniker
Menschenfreund

Ich bin ein Wanderer, Lernender, Pilger
Bin begleiteter Begleiter
Ich bin Unterstützer und werde unterstützt

Ich finde uns Menschen spannend. Mich interessiert, wie wir mit unseren Beweggründen, Zielen, Lüsten, Ängsten und Freuden leben – dem Mobiliar unserer menschlichen Innenwelten. Und wie wir uns begegnen, woran wir leiden, wofür wir uns begeistern und wie unterschiedlich wir sind.

Vor über zwanzig Jahren begann ich, Lehrer und Lehrerinnen aufzusuchen. Ich vertiefte mich in Seminare und Workshops zur Selbsterfahrung, Meditation und Sexualität (ARUNA Institut, Robert P. Fischer), begab mich auf meine Visionssuche (Reinhold Schäfer), konfrontierte mich mit Männer- und Frauenthemen, suchte und fand meine Spiritualität.

Die Geschlechterfragen

Ich war und bin immer mal wieder in „Szenen“ unterwegs. Meine Kindheit in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, ab Mitte zwanzig die Szene der bisexuelle Menschen, die Neotantra-Szene, die therapeutische Welt…

Früher oder später tauchen in mir Grundsatzfragen darüber auf, was uns über eine Interessengemeinschaft oder das gemeinsame Thema hinaus wirklich miteinander verbindet. Sind wir bereit, uns über eine Identifikation hinaus zusammen weiterzuentwickeln? Oder bleiben wir lieber in dem warmen Nest unserer Übereinkünfte sitzen? Erlauben wir uns die Freiheit, gemeinsam dieses Nest zu verlassen und neue Welten zu erkunden? Und uns damit auch zu konfrontieren?

Ich bin in einem männlichen Körper geboren und damit bin ich auch sehr zufrieden. Gleichwohl empfinde ich die Aussage „ich bin ein Mann“ immer wieder wie ein Schild, das ich vor mir her trage und das im Grunde völlig sinnlos ist. Und doch definiere mich auch über solche Kategorien, weil mein menschlicher Versand nun mal solche Verortungen sucht, um sich in der Welt zurecht zu finden.

Mein Gefühl jedoch sagt mir etwas ganz anderes, nämlich dass es sich dabei um abstrakte Konzepte handelt („Mann“ und „Frau“), in die ich nicht hinein passe. Mal abgesehen davon, dass die Frage schon nicht zu klären ist, was ein „Mann“ oder eine „Frau“ denn nun sei.

Das Wilde in mir

Die Konzeption der binären Geschlechter mit den Erleichterungen und Einengungen ist mir mittlerweile ein Herzens- und Körperanliegen geworden. Wenn ich unter all diese Selbstdefinitionen („Ich bin bisexuell/schwul/lesbisch.“, „Ich bin  mütterlich.“, „Ich bin ein Kopfmensch.“, „Ich bin ein Transmensch.“, …) hindurch tauche und in dem Freiraum des unmittelbaren Fühlens ankomme, dann bin ich / sind wir dort, wo wirkliche, tiefe Begegnung möglich ist.

Mein Anliegen ist es, zusammen mit Menschen solche Räume zu schaffen und sie mit kreativem Leben zu füllen. Lassen wir uns gemeinsam in unsere Neugier, Ängstlichkeit, Aggressivität, Glücksgefühle, Stille, Vermeidungstaktiken, Feuer, Verhärtungen, Wandlungsfähigkeit und Liebe fallen!

Wir dürfen uns in jedem Moment neu erfinden!

Gestalttherapie und Hypnose

2008 entdeckte ich die „Heldenreise“, ein gestalttherapeutisches Seminar von Paul Rebillot und das war für mich der Einstieg in eine Gestalttherapieausbildung beim Institut für Gestalt und Erfahrung (IGE). In den Jahren dieser fundierten Ausbildung wurde immer klarer, dass die Arbeit mit Menschen meine neue berufliche Ausrichtung sein würde.

Im Sommer 2012 entschloss ich mich, meine Berufung zu meinem neuen Beruf zu machen. Drei Monate lang war ich mit dem Rucksack auf Wanderschaft und schuf mir mein ganz persönliches Ritual für den Übergang vom Techniker zum Gestalttherapeuten und Seminarleiter.

2018 kam die nächste Weiterbildung. Ich hatte mich schon länger für Hypnotherapie interessiert und nahm nun die Gelegenheit wahr, mich am Zentrum für Angewandte Hypnose in München in das mächtige Werkzeug der Autosystemhypnose zu vertiefen.

Mein Leben in der IT-Industrie

Ich habe eine Ader für’s Technische. Das war schon als Kind so und später habe ich diese Anlage ausgebaut und in professionelle Bahnen gelenkt. Mit den Jahren meiner Berufspraxis als Elektrotechniker begannen Computer sich in mein Leben zu drängen und mit ihnen kam die Software. Begeistert blieb ich dabei, nutzte so manche angebotene Chance und hatte irgendwann einen festen Platz in der Softwareentwicklung und im Projektgeschäft mit Kunden.

Heute fließt mein großer Erfahrungsschatz aus dem Leben in der IT-Welt auch in meine Arbeit als Gestalttherapeut und Hypnosetherapeut ein.